
Bereitschaft für Mobilmachung: Lukaschenko kündigt Armeeinspektion an

Der weißrussische Staatschef Alexander Lukaschenko hat am Freitag an einem Treffen mit Militärangehörigen auf einem Übungsgelände im Gebiet Brest teilgenommen. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur die BelTA berichtete. Sein Land habe nicht die Absicht, irgendjemanden anzugreifen, sei aber verpflichtet, seine eigene Sicherheit zu garantieren, erklärte Lukaschenko bei der Zusammenkunft.
Hierbei führte der Spitzenpolitiker aus:
"Und weder die Polen noch die Litauer, Letten oder Ukrainer sollen denken, wir würden sie morgen angreifen und führen deshalb Übungen durch. Nein, wir bereiten uns auf jeden Krieg vor, um ihn zu vermeiden. Das ist eine einfache und klare Formel."

Lukaschenko bestätigte außerdem Pläne, die Einsatzbereitschaft der Armee zu überprüfen. Minsk setzt ihm zufolge weiterhin auf die Truppenausbildung und werde die Maßnahmen ergreifen, damit das Militär jegliche Bedrohungen bewältigen könne.
"Ich habe es bereits in allgemeinverständlichen Worten gesagt: Die Armee muss aufgemöbelt werden, die Zeit ist reif", meinte Lukaschenko. "Die gesamte Armee. Wir werden jeden Einzelnen prüfen. Bis zur Mobilmachung."
Derzeit werde auf seine Anweisung hin eine Artilleriebrigade inspiziert, so der weißrussische Präsident. Zuvor seien Panzerbrigaden und motorisierte Schützeneinheiten geprüft worden.
"Wir gehen genauso vor wie in einem Krieg", sagt Lukaschenko weiter. Bei Armeeinspektionen würden die Erfahrungen aus gegenwärtigen bewaffneten Konflikten eingesetzt.
"Wir bereiten uns auf den Krieg vor, damit er nicht stattfindet."
Weißrusslands Generalstabschef Pawel Muraweiko teilte beim Treffen mit, vom 7. bis 11. September werde eine operative Spezialübung der Fernmeldetruppen durchgeführt. Ziel der Übung sei es, Optionen für einen nachhaltigen militärischen Führungsprozess zu entwickeln, bei dem neue Techniken und Methoden der Kommunikation auf der Grundlage der Erfahrungen aus modernen Konflikten angewendet würden, stellte General Muraweiko fest.
Mehr zum Thema – Medwedew: Atomwaffen könnten in bestimmten Fällen eingesetzt werden
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.