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Liveticker Ukraine-Krieg – El Mundo: Russland legt Starlink der Ukrainer lahm

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – El Mundo: Russland legt Starlink der Ukrainer lahmQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Ewgenij Bijatow
  • 28.08.2026 19:57 Uhr

    19:57 Uhr

    Peskow: Kiew ist sich der russischen Forderungen in puncto Konfliktende bewusst

    Die ukrainische Seite kennt genau, welche Ansätze für Moskau für die Beendigung des Konflikts wichtig sind. Kiew lehnt es jedoch ab, darüber Friedensgespräche zu führen. Das erklärte der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, gegenüber Journalisten am Freitag.   

    Und weiter:

    "Deshalb sorgen wir weiterhin dafür, ein für uns positives Tempo an der Front sicherzustellen."

    Es sei offensichtlich, dass die russische Armee Erfolge an der Frontlinie erziele, so Peskow weiter. Zudem verstünden Experten sehr wohl, was dies bedeute und welche Konsequenzen dies für Kiew haben werde.

    Ferner gab der Sprecher an, Friedensverhandlungen seien derzeit auf Eis gelegt, und es gebe hierfür keine neuen Ideen.

  • 19:16 Uhr

    Kiew setzt Drohnenterror gegen russisches Gebiet Belgorod fort

    Kiewer Kräfte haben tagsüber am Freitag Ortschaften in drei Gemeindebezirken im russischen Grenzgebiet Belgorod angegriffen. Dies gibt der lokale Krisenstab bekannt. Bei Drohnenattacken aus der Ukraine erlitten demnach mindestens fünf Zivilisten Verletzungen.

    Darüber hinaus seien zwölf zivile Fahrzeuge, vier Eigenheime, zwei soziale Einrichtungen, zwei Nebengebäude und ein Geschäftsraum geschädigt worden, teilt der Krisenstab weiter mit.  

  • 18:41 Uhr

    Saporoschje: Fabrik zur Herstellung des ukrainischen Wodkas "Khortytsia" vollständig zerstört

    Wie die ukrainische Nachrichtenagentur UNIAN berichtet, wurde eine der größten Spirituosenfabriken, die den Wodka Khortytsia" herstellt, im von ukrainischen Truppen kontrollierten Saporoschje zerstört. Nach Angaben ukrainischer Journalisten wurden zudem etwa 3 bis 4 Millionen Flaschen hochprozentigen Alkohols vernichtet, für die bereits die Verbrauchsteuer entrichtet worden war. In der Meldung der Agentur heißt es:

    "Eines der größten Spirituosendestillerien Khortytsia der Global Spirits-Gruppe in Saporoschje wurde ebenfalls zerstört."

  • 18:05 Uhr

    "Britische Militäreinrichtungen als mögliches Ziel" – Sacharowa warnt London vor Vergeltungsschlägen

    Russlands Außenministerium hat sich am Donnerstag, dem 27. August 2026, zur Weitergabe von Bauplänen für britisch-französische Marschflugkörper an Kiew geäußert. Die Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa, warnte, Russland könne als Reaktion auf den Einsatz britischer Waffen durch Kiew militärische Einrichtungen und Ausrüstung Großbritanniens in der Ukraine und darüber hinaus ins Visier nehmen.

    "Wir haben wiederholt davor gewarnt, dass britische Militäreinrichtungen oder militärische Ausrüstung in der Ukraine und auch außerhalb ihrer Grenzen als Reaktion auf ukrainische Angriffe auf russisches Territorium mit britischen Waffen zum Ziel werden könnten. Die Verantwortlichen für Kriegsverbrechen, darunter auch solche gegen unsere Zivilbevölkerung, werden entsprechend der Schwere ihrer Vergehen bestraft werden", betonte Sacharowa.

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  • 17:28 Uhr

    Ukraine meldet ersten Einsatz der Iskander-1000-Rakete durch russische Streitkräfte

    Wie ukrainische Medien unter Berufung auf den Militärgeheimdienst des Landes berichten, haben die russischen Streitkräfte erstmals die überarbeitete und modernisierte ballistische Rakete 9M723-2 eingesetzt, die in der Ukraine den Namen "Iskander-1000" erhalten hat. Wie berichtet wird, wurde die Rakete im Rahmen eines kombinierten Angriffs im Sommer dieses Jahres auf Kiew abgefeuert. Das neue Modell unterscheidet sich von der Basisversion durch einen leistungsstärkeren Antrieb, der es ermöglicht, Ziele in einer Entfernung von bis zu 550 km zu treffen.

  • 16:50 Uhr

    Russische Luftstreitkräfte werfen tonnenschwere Bomben auf gegnerische Anlagen (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Luftstreitkräfte in Cherson und im Gebiet Charkow im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten drei tonnenschwere Gleitbomben einen temporären Standort und zwei Drohnenleitstellen der ukrainischen Armee.

  • 16:21 Uhr

    infoBRICS: SCALP-Produktionsstätten sind legitime Ziele Russlands

    Die Lieferung von SCALP-Raketen durch Großbritannien an die Ukraine wird zu einer harten Reaktion Russlands führen, schreibt das Portal infoBRICS. Dieser Schritt deutet auf eine verstärkte Beteiligung Londons am bewaffneten Konflikt hin. Daher werden die Produktionsstätten für diese Waffen zu legitimen Zielen russischer Raketenangriffe, heißt es in dem Artikel:

    "Dies gibt Moskau das legitime Recht, britische Streitkräfte und Einrichtungen anzugreifen, sollte es dies für notwendig erachten. Es scheint, als sei London bereit, dieses Risiko einzugehen, um in seinen vergeblichen Versuchen, den eurasischen Riesen zu schwächen […] Dieser Schritt markiert nicht nur eine neue Eskalationsstufe, sondern könnte auch zu einer direkten militärischen Konfrontation zwischen Großbritannien und Russland führen. Dabei wird er den Verlauf der Kampfhandlungen jedoch kaum wesentlich beeinflussen können. Um die Situation zu wenden, sind weitaus umfangreichere Anstrengungen erforderlich – nicht nur seitens Londons, sondern auch seitens Europas insgesamt."

  • 15:43 Uhr

    Nach ukrainischer Attacke auf Energieobjekte – Teile der Volksrepublik Lugansk ohne Strom

    Wie der Leiter der Republik, Leonid Pasetschnik, mitteilte, sind Teile der Gemeinden der Volksrepublik Lugansk nach einem massiven Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf Energieanlagen der Region ohne Strom. Dabei wird die Arbeit der Energieversorger durch die Gefahr weiterer Angriffe erschwert. In seinen sozialen Netzwerken schrieb er:

    "In der Nacht wurde die Energieinfrastruktur der Republik einem massiven Drohnenangriff ausgesetzt. Luftabwehrsysteme und mobile Feuergruppen wehrten den Angriff feindlicher Drohnen mehrere Stunden lang ab. Leider gelang es einigen Drohnen, ihre Ziele zu treffen. Aus diesem Grund ist in einer Reihe von Gemeinden der Republik die Stromversorgung unterbrochen. […] Die Gefahr eines erneuten Angriffs besteht auch jetzt noch, was die Reparaturarbeiten erschwert. Unsere Energieversorger tun alles in ihrer Macht Stehende, um die Stromversorgung wiederherzustellen."

  • 14:58 Uhr

    El Mundo: Russland legt Starlink der Ukrainer lahm

    Wie die spanische Zeitung El Mundo berichtet, stören russische elektronische Kampfführungssysteme nun aktiv den Betrieb von Starlink. Wie Igor Luzenko, Mitbegründer des ukrainischen Zentrums für Luftaufklärung, gegenüber der Zeitung erklärte, schließt sich das "Fenster der Möglichkeiten" für Starlink, da russische Störsysteme dessen Wirksamkeit beeinträchtigen. In dem Zeitungsartikel heißt es:

    "Der russische elektronische Störkomplex mit dem Namen Wolna-Kupol-Garant ist in der Lage, das Satellitennetzwerk Starlink, das vom ukrainischen Militär in großem Umfang genutzt wird, außer Betrieb zu setzen."

  • 13:46 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem Bericht vom heutigen Freitag gibt Russlands Verteidigungsministerium die Geländegewinne der russischen Streitkräfte und die Verluste des ukrainischen Militärs im Zeitraum zwischen dem 22. und dem 28. August bekannt.

    Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Im Laufe der Woche brachte das russische Militär sieben Ortschaften unter eigene Kontrolle. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 9.610 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

    Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • drei Panzer
    • 594 Fahrzeuge
    • 47 Artilleriegeschütze
    • 63 gepanzerte Kampffahrzeuge
    • 41 Radargeräte.

    Russlands Streitkräfte führten zwölf kombinierte Angriffe auf militärische Ziele in der Ukraine durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

    Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung 80 Lenkbomben, 15 Raketen aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, 14 Langstrecken-Marschflugkörper vom Typ Flamingo und 5.989 ukrainische Starrflüglerdrohnen. Es wurden acht Seeschiffe und ein Patrouillenboot, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte im Einsatz gewesen waren.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.