International

Liveticker Ukraine-Krieg – Polen: Brand in Produktionsstätte für ukrainische Drohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Polen: Brand in Produktionsstätte für ukrainische Drohnen© Urheberrechtlich geschützt
  • 31.08.2026 20:29 Uhr

    20:29 Uhr

    Gebiet Cherson: Kind erleidet schwere Verwundungen bei ukrainischem Drohnenangriff

    Ein Kind hat bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Cherson eine lebensbedrohliche Verwundung erlitten. Irina Krawtschenko, die regionale Kinderrechtsbeauftragte, berichtet dazu:

    "Heute hat das Kiewer Regime einen weiteren Terroranschlag gegen die Zivilbevölkerung verübt. Bei einem vorsätzlichen Drohnenangriff in der Nähe des Dorfs Tawrijskoje im Bezirk Golaja Pristan hat ein Kind schwerste Verletzungen erlitten."

    Krawtschenko zufolge wurde das verwundete Kind umgehend in eine Intensivstation eingewiesen. Sein Zustand werde rund um die Uhr beobachtet.

  • 19:43 Uhr

    Medien: Ukrainisches Parlament erwägt Umzug in Keller

    Aufgrund der Zunahme von Luftangriffswarnungen in Kiew könnte das ukrainische Parlament, die Werchowna Rada, seine Sitzungen in einen Kellerraum verlagern, berichtet das ukrainische Nachrichtenportal Strana. Auf ihrem offiziellen Telegramkanal gab die Rada bekannt, dass im Zusammenhang mit den Luftalarmen "Maßnahmen zur Gewährleistung einer ununterbrochenen Arbeit" ergriffen würden. Die Abgeordnete Wassilewskaja-Smagljuk schreibt ihrerseits dazu:

    "Immer mehr Abgeordnete sprechen von der Notwendigkeit, die Arbeit des Parlaments in Schutzräume zu verlagern, um nicht von Alarmen abzuhängen. Tatsächlich wurden Tagungen zu wichtigen Fragen mehrmals gerade wegen Luftalarms unterbrochen. Dadurch nahm die Intensität der Bewilligung von Gesetzesentwürfen, vor allem zur Eurointegration, um ein Vielfaches ab."

  • 18:55 Uhr

    Modi ruft zu Beendigung des Ukraine-Konflikts auf

    Indiens Ministerpräsident Narendra Modi hat während des Gipfeltreffens der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit im kirgisischen Bischkek zu einem Frieden im Ukraine-Konflikt aufgerufen. Bei einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin erklärte er nach Angaben der Zeitung Hindustan Times:

    "Eine friedliche Lösung aller Probleme so schnell wie möglich ist ein Aufruf der Menschheit und die Botschaft Indiens."

    Modi fügte hinzu, dass "das Land Gandhis und das Land Buddhas durch eine einzige Botschaft, den Weg des Friedens", vereinigt seien.

    Putin erwiderte darauf, dass Russland ebenfalls eine friedliche Regulierung des Konflikts anstrebe:

    "Vielen Dank, verehrter Ministerpräsident. Gerade diesen Weg beschreiten wir."

  • 18:23 Uhr

    Explosion in Rowno – Polizist tot

    In der westukrainischen Stadt Rowno ist es nach Angaben der lokalen Polizei zu einer Explosion gekommen. Auf ihrem Telegramkanal berichtet die Behörde:

    "Die Polizei ist am Ort einer Explosion im Verwaltungsgebäude der Bezirksabteilung in Rowno. Bisher ist von einem toten Polizisten bekannt, drei weitere erlitten Verwundungen."

    Notdienste seien vor Ort im Einsatz, so die Meldung weiter. Ursachen und Umstände der Explosion werden derzeit ermittelt.

  • 17:44 Uhr

    Belgorod: Verletzte bei ukrainischen Angriffen

    Im russischen Gebiet Belgorod sind drei Menschen bei einem ukrainischen Drohnenangriff verletzt worden. Der regionale operative Stab berichtet dazu:

    "In der Stadt Schebekino hat eine Drohne ein kommerzielles Objekt angegriffen. Drei Männer wurden mit Splitterverletzungen am Körper ins zentrale Bezirkskrankenhaus von Schebekino eingewiesen."

    Der Stab meldet zudem Sachschäden an Gebäuden und Fahrzeugen in Schebekino, Belgorod sowie in den Kreisen Graiworon, Waluiki, Borissowka und Rakitnoje.

  • 17:17 Uhr

    Russische Angriffe gegen ukrainische Militärlogistik in den Gebieten Kiew und Odessa

    Russlands Streitkräfte haben im Verlauf des Tages in der Ukraine weitere Ziele angegriffen, die für die Logistik des ukrainischen Militärs genutzt wurden.

    Das russische Verteidigungsministerium meldet dazu, dass ein Logistikzentrum der DHL im Ort Pogreby, das zur Lagerung von Drohnen und zugehörigen Ersatzteilen genutzt wurde, bei einem Drohnenangriff getroffen wurde. Ein weiteres Logistikzentrum, an dem aus dem Westen gelieferte Militärgüter gelagert wurden, wurde in der Stadt Borispol, ebenfalls im Gebiet Kiew, getroffen.

    Im Gebiet Odessa wurden ein Lager für militärische Güter in der Ortschaft Nerubaiskoje sowie ein Frachtschiff im Hafen Juschny angegriffen.

  • 16:56 Uhr

    Experte: Kiew verheimlicht vereitelten Durchbruchsversuch der ukrainischen Armee

    In der vergangenen Woche versuchten Einheiten der ukrainischen Streitkräfte, die Verteidigungslinie im Verantwortungsbereich des russischen Truppenverbands Mitte zu durchbrechen. Dies berichtete der Militärexperte Andrei Marotschko. Ziel sei es gewesen, verlorene Linien und Stellungen zurückzuerobern. 

    "Der Plan wurde jedoch von den russischen Streitkräften umgehend aufgedeckt, und die überwiegende Mehrheit der Soldaten der bewaffneten Formationen der Ukraine wurde eliminiert."

    Marotschko wies darauf hin, dass der Zusammenbruch dieser Operation, die unter dem direkten Befehl des ukrainischen Oberbefehlshabers Michail Drapaty durchgeführt worden sei, den ukrainischen Bürgern und der internationalen Gemeinschaft verschwiegen werde. Um die Aufmerksamkeit von Niederlagen an der Front abzulenken, habe der Gegner seine Angriffe mit gelenkten Bomben verstärkt und die von Großbritannien und Frankreich gelieferten Marschflugkörper aktiver eingesetzt.

    Der russische Truppenverband Mitte operiert in der Volksrepublik Donezk.

  • 16:12 Uhr

    Frontbericht: Energie- und Transportinfrastruktur der ukrainischen Armee getroffen

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.375 Soldaten verloren hat. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 245 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär fünf gepanzerte Kampffahrzeuge und acht Autos.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 190 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten zwei gepanzerte Kampffahrzeuge und zwölf Autos.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte bis zu 205 Kämpfer ein. Zudem wurden zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 28 Autos und sieben Artilleriegeschütze zerstört, darunter eine vom Typ M777 aus US-Produktion.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verloren die Kiewer Truppen etwa 370 Kämpfer. Zudem setzte die russische Armee zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, neun Autos und ein Feldartilleriegeschütz außer Gefecht.  

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von etwa 325 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich eine Haubitze vom Typ Bogdana und elf Autos.

    Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 40 Soldaten. Außerdem wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug, 16 Autos und zwei Stationen für elektronische Kampfführung zerstört. 

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Montagewerkstätten und Lager für Drohnen, Lager für Munition, Treibstoff und militärische Ausrüstung sowie Logistikzentren und Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur angegriffen, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 142 Bezirken ebenfalls getroffen. 

    Russische Luftabwehrkräfte schossen sieben gelenkte Bomben, drei Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion und 766 Starrflüglerdrohnen ab. 

    Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 674 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 223.922 unbemannte Luftfahrzeuge, 670 Flugabwehrraketensysteme, 30.767 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.776 Mehrfachraketenwerfer, 36.329 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 70.660 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

  • 15:30 Uhr

    Feuer in Drohnenfabrik in Polen ausgebrochen 

    In der Nacht zum Montag sei ein Feuer auf dem Gelände des Rüstungsbetriebs WB Electronics unweit von Warschau ausgebrochen. Laut dem Nachrichtenportal Onet produziert das Werk Komponenten für Drohnen, die von der polnischen und ukrainischen Armee eingesetzt werden. WB Electronics sei der größte private Rüstungskonzern Polens. 

    Die Brandbekämpfung habe etwa zwei Stunden gedauert. Infolge des Vorfalls gebe es keine Verletzten. 

    Wie es heißt, habe eine Überwachungskamera eine unbekannte, maskierte Person gefilmt, die versuchte, durch einen Zaun in das Werk von WB Electronics einzudringen. Zudem seien in der Nähe des Werks ein Rucksack und ein Sweatshirt gefunden worden. Laut Onet schlossen die Behörden die Brandstiftung nicht aus.

  • 14:59 Uhr

    Gebiet Kursk: Zivilisten verletzt nach Angriff auf Bäckerladen 

    Infolge einer gezielten Attacke der ukrainischen Armee auf einen Bäckerladen seien fünf Zivilisten verletzt worden, wie Alexander Chinstein, der Gouverneur des Gebiets Kursk, mitteilte.  

    "Der Gegner hat erneut einen gezielten Angriff auf ein Brotgeschäft im Bezirk Belowski verübt. Infolge des Angriffs erlitten fünf Personen Verletzungen unterschiedlichen Grades, darunter Kopfverletzungen und blinde Splitterverletzungen. Alle werden medizinisch versorgt und nach Kursk transportiert."

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.