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Liveticker Ukraine-Krieg – WSJ: Ukraine fehlen Tausende Abfangdrohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – WSJ: Ukraine fehlen Tausende AbfangdrohnenQuelle: Sputnik © Kirill Sykow
  • 31.08.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Ukrainischer Drohnenangriff tötet Mann im Gebiet Belgorod

    Das russische Gebiet Belgorod meldet ein weiteres Opfer der ukrainischen Angriffe. Wie der regionale Operativstab berichtet, ist ein Zivilist bei einem ukrainischen Drohnenangriff gegen ein Objekt der Verkehrsinfrastruktur in der Stadt Waluiki ums Leben gekommen. Drei weitere Männer haben zudem Splitterverletzungen erlitten und wurden in ein Krankenhaus eingewiesen.

    Laut weiteren Angaben der Behörde wurden zudem in den Gebietskreisen Schebekino und Graiworon mehrere Fahrzeuge und Gebäude beschädigt.

  • 21:28 Uhr

    WSJ: Ukraine fehlen Tausende Abfangdrohnen

    Die Ukraine leidet an einem akuten Mangel an Drohnen, die die neuesten Modelle der russischen Angriffsdrohnen vom Typ Geran abfangen könnten. Dies berichtet das Wall Street Journal unter Verweis auf einen ungenannten ukrainischen Beamten. Demnach werde das Abfangen der neuesten Geran-Modelle durch deren hohe Geschwindigkeit erschwert.

    Der Gesprächspartner des WSJ gab an, dass Kiew nur in unzureichender Menge über Abfangdrohnen für die neuen Geran verfüge. Zwar besitze das ukrainische Militär Hunderte solcher Abfangdrohnen, allerdings werden Tausende benötigt, so der Bericht.

  • 21:04 Uhr

    Russlands Luftabwehr schießt 180 ukrainische Drohnen ab

    Im Verlauf des heutigen Montags haben die russischen Luftabwehrkräfte insgesamt 180 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium berichtet, wurden die Drohnen im Zeitraum zwischen 08:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Swerdlowsk, Smolensk, Tula und Moskau sowie über der Krim und dem Schwarzen Meer zerstört.

  • 20:29 Uhr

    Gebiet Cherson: Kind erleidet schwere Verwundungen bei ukrainischem Drohnenangriff

    Ein Kind hat bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Cherson eine lebensbedrohliche Verwundung erlitten. Irina Krawtschenko, die regionale Kinderrechtsbeauftragte, berichtet dazu:

    "Heute hat das Kiewer Regime einen weiteren Terroranschlag gegen die Zivilbevölkerung verübt. Bei einem vorsätzlichen Drohnenangriff in der Nähe des Dorfs Tawrijskoje im Bezirk Golaja Pristan hat ein Kind schwerste Verletzungen erlitten."

    Krawtschenko zufolge wurde das verwundete Kind umgehend in eine Intensivstation eingewiesen. Sein Zustand werde rund um die Uhr beobachtet.

  • 19:43 Uhr

    Medien: Ukrainisches Parlament erwägt Umzug in Keller

    Aufgrund der Zunahme von Luftangriffswarnungen in Kiew könnte das ukrainische Parlament, die Werchowna Rada, seine Sitzungen in einen Kellerraum verlagern, berichtet das ukrainische Nachrichtenportal Strana. Auf ihrem offiziellen Telegramkanal gab die Rada bekannt, dass im Zusammenhang mit den Luftalarmen "Maßnahmen zur Gewährleistung einer ununterbrochenen Arbeit" ergriffen würden. Die Abgeordnete Wassilewskaja-Smagljuk schreibt ihrerseits dazu:

    "Immer mehr Abgeordnete sprechen von der Notwendigkeit, die Arbeit des Parlaments in Schutzräume zu verlagern, um nicht von Alarmen abzuhängen. Tatsächlich wurden Tagungen zu wichtigen Fragen mehrmals gerade wegen Luftalarms unterbrochen. Dadurch nahm die Intensität der Bewilligung von Gesetzesentwürfen, vor allem zur Eurointegration, um ein Vielfaches ab."

  • 18:55 Uhr

    Modi ruft zu Beendigung des Ukraine-Konflikts auf

    Indiens Ministerpräsident Narendra Modi hat während des Gipfeltreffens der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit im kirgisischen Bischkek zu einem Frieden im Ukraine-Konflikt aufgerufen. Bei einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin erklärte er nach Angaben der Zeitung Hindustan Times:

    "Eine friedliche Lösung aller Probleme so schnell wie möglich ist ein Aufruf der Menschheit und die Botschaft Indiens."

    Modi fügte hinzu, dass "das Land Gandhis und das Land Buddhas durch eine einzige Botschaft, den Weg des Friedens", vereinigt seien.

    Putin erwiderte darauf, dass Russland ebenfalls eine friedliche Regulierung des Konflikts anstrebe:

    "Vielen Dank, verehrter Ministerpräsident. Gerade diesen Weg beschreiten wir."

  • 18:23 Uhr

    Explosion in Rowno – Polizist tot

    In der westukrainischen Stadt Rowno ist es nach Angaben der lokalen Polizei zu einer Explosion gekommen. Auf ihrem Telegramkanal berichtet die Behörde:

    "Die Polizei ist am Ort einer Explosion im Verwaltungsgebäude der Bezirksabteilung in Rowno. Bisher ist von einem toten Polizisten bekannt, drei weitere erlitten Verwundungen."

    Notdienste seien vor Ort im Einsatz, so die Meldung weiter. Ursachen und Umstände der Explosion werden derzeit ermittelt.

  • 17:44 Uhr

    Belgorod: Verletzte bei ukrainischen Angriffen

    Im russischen Gebiet Belgorod sind drei Menschen bei einem ukrainischen Drohnenangriff verletzt worden. Der regionale operative Stab berichtet dazu:

    "In der Stadt Schebekino hat eine Drohne ein kommerzielles Objekt angegriffen. Drei Männer wurden mit Splitterverletzungen am Körper ins zentrale Bezirkskrankenhaus von Schebekino eingewiesen."

    Der Stab meldet zudem Sachschäden an Gebäuden und Fahrzeugen in Schebekino, Belgorod sowie in den Kreisen Graiworon, Waluiki, Borissowka und Rakitnoje.

  • 17:17 Uhr

    Russische Angriffe gegen ukrainische Militärlogistik in den Gebieten Kiew und Odessa

    Russlands Streitkräfte haben im Verlauf des Tages in der Ukraine weitere Ziele angegriffen, die für die Logistik des ukrainischen Militärs genutzt wurden.

    Das russische Verteidigungsministerium meldet dazu, dass ein Logistikzentrum der DHL im Ort Pogreby, das zur Lagerung von Drohnen und zugehörigen Ersatzteilen genutzt wurde, bei einem Drohnenangriff getroffen wurde. Ein weiteres Logistikzentrum, an dem aus dem Westen gelieferte Militärgüter gelagert wurden, wurde in der Stadt Borispol, ebenfalls im Gebiet Kiew, getroffen.

    Im Gebiet Odessa wurden ein Lager für militärische Güter in der Ortschaft Nerubaiskoje sowie ein Frachtschiff im Hafen Juschny angegriffen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.